LambdaCal Development UG: We help you to engineer the future

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So heißt es auf der Webseite der LambdaCal Development UG, die im Januar im TechnolgieZentrum Koblenz eingezogen ist. Wie die Gründer und Geschäfts­führer José Ortiz und Christoph Ehlen ins TZK kamen und was die beim dies­jährigen Ideen­wettbewerb RLP gleich zweifach ausgezeichneten Start-ups ge­nau tun, lesen Sie in diesem In­terview.

Herr Ortiz, wie kamen Sie und Christoph Ehlen zusammen?

Gründer und Geschäftsführer José Ortiz

Die Begeisterung für Technik, Computer und Software haben wir beide schon als Kinder in der Fa­milie erfahren. Christoph hat dann auch an der Universität Koblenz Informatik studiert und als Ingeni­eur gearbeitet, während ich über Beratungstätigkeiten immer wieder bei der Implementierung neuer Technologien gelandet bin. Das gemeinsame Interesse und eine ähnliche Denkweise in Bezug auf Probleme erkennen und lösen zu wollen haben uns schon wäh­rend der Zeit am Gymnasium zu­sammengebracht und fantasieren lassen. Später haben wir dann an­gefangen, erste kleine Projekte gemeinsam zu realisieren.

Wann und warum haben Sie dann beschlossen, sich selbst­ständig zu machen?

Auch hier waren wir uns schon während der Schulzeit einig: Selbstbestimmtheit, Handlungsfrei­heit und Agilität fanden wir damals bereits beide sehr reizvoll. Dass wir dann tatsächlich gemeinsam ein Unternehmen gründen sollten, war allerdings noch nicht abzusehen. Dazu haben uns erst die konkreten Aufgabenstellungen, an den wir jetzt arbeiten, motiviert.

Wie kam es zum Namen „LambdaCal“?

Das Lambda-Kalkül ist ein Kon­zept in der theoretischen Informa­tik, das  trotz minimaler Syntax eine hohe Ausdruckskraft hat. Diese Ei­genschaften wollten wir uns auch auf unsere Fahne schreiben. Daher der Name.

Sie sprachen Ihre konkreten Aufgabenstellungen an. Welche Leistungen bietet LambdaCal an?

Die Qualität von Software ist zu­nehmend das Unterscheidungs­merkmal für gute Prozesse und Produkte, deshalb bieten wir der Industrie Software Engineering nach neuesten wissenschaftlichen und industriellen Standards an. Dies können unsere meist sehr umsatzstarken Kunden aus der Maschinen- und Anlagenbauer­branche aufgrund ihrer Struktur und Kernkompetenzen in Eigenleistung nicht leisten, benötigen es aber dringend.

Mit Kernkompetenzen in den Fel­dern Geschäftsprozessanalyse, Data Science, künstliche Intelli­genz, digitale Infrastruktur und der wissenschaftlich fundierten Ent­wicklung von Software ergänzt un­sere Expertise perfekt das Know-how unserer Kunden.

Wie hat sich LambdaCal in den vergangenen Monaten entwi­ckelt?

Christoph und ich sind zurzeit noch die einzigen Vollzeitmitarbei­ter. Allerdings unterstützen uns aktuell, in zeitlich kleineren Rollen, Doktoranden der Ingenieurswis­senschaften und der Physik bei be­sonders kniffligen Fragen in den jeweiligen Themengebieten. Wir suchen grundsätzlich immer nach guten Ergänzungen, aber das ist in unserer Branche üblich. Da will man jedes motivierte Talent in sei­nem Team wissen!

­Aktuell haben Sie beim Ideen­wettbewerb RLP gleich zwei Preise gewonnen. Den „Regio­nalpreis Koblenz“ und den „Start-up-Sonderpreis“. Was be-deuten Ihnen diese Anerkennun­gen?

Es hat uns wirklich sehr gefreut, dass Unternehmen aus der Region und die Hochschulen unsere Idee gut finden und somit validieren. Mehr hat uns jedoch noch gefreut, dass auch unsere Umsetzung der Idee prämiert wurde und wir mit hilp.io den Start-up-Sonderpreis gewinnen konnten.

Was genau ist hilp.io?

Inspiriert durch Probleme beim Testen und dem Entwickeln für Embedded Devices, ist hilp.io eine Plattform für Hardware- und Soft­waretests, speziell für die Soft­wareentwicklung im Maschinen- und Anlagenbau. Die für Testum­gebungen untypische universelle Anwendbarkeit wird durch das in­novative, softwareseitige Simulie­ren   der  Funktionalität   von  Hard­ware ermöglicht. Dabei gewähr­leistet eine selbstentwickelte Hard­wareschnittstelle die kostengüns­tige Kommunikation der hilp.io-Software mit elektronischen Bau­teilen aller Art.

Sie stecken mitten in der Grün­dungsphase. Mit welchen Hür­den hat man da zu kämpfen?

Wo ein Wille, da auch ein Weg! Hürden gibt es sicherlich viele, be­sonders bei der Bürokratie. Aber es ist ja nicht zuletzt die Herausforde­rung, die eine Gründung reizvoll macht. Unterstützt werden wir von unserem Angel-Investor Dr. Andreas Fromm, der uns als Rechts­anwalt und Steuerberater gerade in Bereichen, in denen wir uns nicht so gut auskennen, gut unter die Arme greift. Außerdem tut – ganz ohne uns anbiedern zu wollen – das TZK-Team wirklich sehr viel Gutes für Gründer!

Genau dort sind Sie seit Jahres­beginn ansässig. Wie sind Ihre Eindrücke nach einem halben Jahr?

Das eine ist die Infrastruktur, die wir hier vorfinden. Für unsere aktu­ellen Bedürfnisse ist sie perfekt. Das andere sind die Leute, die man hier kennenlernt. Sie sind wirklich eine Bereicherung. Insbesondere Gespräche mit anderen Gründern, die ähnliche Problemstellungen be­arbeiten, können äußerst wertvoll sein.

Zum Abschluss: Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Morgen kommen wir wieder auf die Arbeit und versuchen uns noch besser zu schlagen als heute!

 

Herr Ortiz, dann wünschen wir Ihnen und Herrn Ehlen auch morgen wieder viel Erfolg!

 

Weitere Informationen und Kontakt: www.lambda-cal.com